"Hollywood Justice" - das Buch, das Facebook verbannte

Werbung auf Facebook nur ohne Ku Klux Klan

Das böse Bild

Das wunderbare Umschlagbild von Edison Wormhole, extra gemalt für "Hollywood Justice", ist bei Facebook, dem Unternehmen, das Menschen verbindet, nicht wohl gelitten. Eine Anzeige für dieses Buch jedenfalls wurde nach knapp zwei Wochen Laufzeit gesperrt. Die Richtlinien verböten, so hieß es, Werbemaßnahmen für Erwachseneninhalte. Ein Versuch, die nackte Haut auf dem Gemälde zu verdecken - ein geschickt gesetzter schwarzer Balken sollte Wunder bewirken - ging daneben. Denn, so erläuterte ein freundlicher Facebook-Mitarbeiter telefonisch, es gehe nicht nur um den Nackedei-Eyecatcher. Dieser Ku Klux Klan-Mann! Und wie die Dame und der Herr mit ihren Pistolen auf den Betrachter zielten... Ja natürlich, bei genauerer Betrachtung der Anzeige sei klar ersichtlich, dass es sich um ein Sachbuch über Selbstjustiz handele, das nicht selbst Gewalt propagiere. Aber man müsse an den ersten Eindruck denken, den ein Betrachter erhalten könne, und Facebook habe da ganz strenge Richtlinien, leider leider...

 

Ich habe selbstverständlich diese Ablehnung sofort auf Facebook gepostet. Und diesen Post dann auch wieder beworben. Inklusive der inkriminierten Abbildung.

Diese Anzeige wurde nicht abgesetzt.

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