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Über "Bienenstich und Hakenkreuz. Zeichentrick aus Dachau - die Deutsche Zeichenfilm GmbH"

Über "Bienenstich und Hakenkreuz. Zeichentrick aus Dachau - die Deutsche Zeichenfilm GmbH"

Aus dem Notizbuch des Verlegers

"Armer Hansi" ist einer der Klassiker des deutschen Animationsfilm – ja, er ist eigentlich das einzige Zeichentrickprodukt, das diesen Namen verdient, zumindest von vor 1945. Das allermeiste Sonstige, was in der Animation hergestellt wurde, war Werbung, auch noch Jahrzehnte nach dem Krieg. Stichwort HB-Männchen, Stichwort Mainzelmännchen. Rolf Giesen bereitet dieses Stück Filmgeschichte gut lesbar auf, angereichert mit Archivmaterialien und Interviews mit damaligen Beteiligten an den deutschen Animationsprodukten. Und er verfolgt die roten (oder braunen?) Fäden, die zur Zeit der Deutschen Zeichenfilm GmbH, Produktionsort: Dachau, geknüpft wurden.

Aktuelles

Über Andreas Köhnemann: Liebe in alle Richtungen

Aus dem Notizbuch des Verlegers

Köhnemann betrachtet den Liebesfilm. Nein: Liebesgeschichten im Film. Speziell: Dreier-Liebesgeschichten. Allerdings eingeschränkt: Nämlich nur solche, in denen eine sexuelle Ambivalenz herrscht – also nicht Paar plus Nebenbuhler, sondern drei Liebende. Er bettet seine Beispiele in das Liebesfilmgenre ein, betrachtet die typischen Standardsituationen und zeigt die Abweichungen auf, die nötig sind und die möglich sind bei ménage à trois-Filmen.

Über Andreas Köhnemann:<br>Liebe in alle Richtungen

Über Moritz Rosenthal: Das Monster im Blick

Aus dem Notizbuch des Verlegers

Eine Einführung ins Horrorgenre, eine Einführung in die gängigen Theorien der feministischen Filmbetrachtung.
Ein Manuskript, das mich beim ersten Lesen zu heftigem Denken animiert hat.
Moritz Rosenthal orientiert sich an Daniel Chandler, dessen Arbeit – sogar auf deutsch übersetzt – auch online verfügbar ist. Und Rosenthal bricht dabei die Genredebatte schön prägnant herunter – natürlich nicht als ultimativen Beitrag zum Diskurs, aber genug, um damit arbeiten zu können. Nämlich, um das Horrorgenre zu definieren. Mit bestimmten Merkmalen wie dem Übernatürlichen, dem Einbruch des Fremden, der Angstwirkung... Kurz und bündig...
Und das ist erst der einleitende Teil des Buches...

Über Moritz Rosenthal:<br>Das Monster im Blick

Über Henriette Nagel: Zukunft war gestern

Aus dem Notizbuch des Verlegers

Ich hatte kurz zuvor "Looper" von Rian Johnson gesehen, als dieses Manuskript in meinem Posteingang landete. Und "Looper" ist schon super; wenn Jeff Daniels diesen ganzen "Zeitreise-Mist" verteufelt, der einem das Gehirn verdreht; oder wenn Bruce Willis gar nicht erst die verdrehten Logiken des Zeitreisekonzepts reden will, man hat schließlich anderes zu tun...
Henriette Nagel wendet sich nicht ab von der Zeitreiseproblematik. Nein: Sie hat sich eingehend beschäftigt beschäftigt mit den Paradoxa, die sich auftun (können), und mit Lösungsansätzen, wie das Unlogische wieder ins Logische gewendet werden kann.

Über Henriette Nagel:<br>Zukunft war gestern